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Buchenschule

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Stärken stärken und gezielt an Schwächen arbeiten

Blockunterricht

Der jahrgangsübergreifende Unterricht sowie das Ermöglichen des selbstständigen Lernens erfordern die Auflösung des 45 - Minuten - Taktes, um individuell und ganzheitlich fächerübergreifend im Klassenverband arbeiten zu können. Gemeinsames, rhythmisiertes, strukturiertes und planbares Lernen wird dadurch gewährleistet.

 Die Schule beginnt für alle Klassen um 7.45 Uhr mit einem offenen Anfang. Der Unterricht beginnt um 8.00 Uhr verbindlich für alle Schüler und läuft ohne äußere Unterbrechungen (Klingel/Lehrerwechsel) als Block bis zur ersten Pause. Dadurch können die Lehrkräfte prozessorientiert mit den Kindern arbeiten und die Lehr- und Lernzeit flexibel nutzen. Der 45 - Minuten - Takt und die festgelegten Zeiten für bestimmte Fächer werden somit aufgelöst. Die Klassen bestimmen eigenständig, wann welche Fächer oder die Frühstückspausen stattfinden. Das Gleiche gilt für die Zeit bis zur zweiten Pause – dem zweiten Block. Im dritten Block findet zusätzlich Förderunterricht oder auch spezieller Fachunterricht statt. Auch zusätzliche Lernangebote, die die eigenen Stärken der Schüler und Schülerinnen weiter fördern, wie Musik intensiv (Chor), Sport intensiv (Fußball), etc. finden im dritten Block statt.

 

Ganztagsklassen

An unserer Schule haben wir - neben dem Halbtagsunterricht - gebundene Ganztagsklassen eingerichtet. In diesen Ganztagsklassen findet ganztägiges Lernen und Leben in einem feststehenden Klassenverband statt. Die Kinder haben immer von 8.00 Uhr - 16.00 Uhr Schule.

Die Einrichtung der Ganztagsklassen ist die Konsequenz aus der Arbeit und unseren Erfahrungen im modifizierten Ganztag. Seit 1994 haben wir bereits Erfahrung in der ganztägigen Betreuung von Kindern und gehören in Krefeld zu einer der beiden ersten Schulen im Ganztag.

Leitgedanken bei der Gründung der Ganztagsklassen

Durch Ganztagsklassen wird die Schule nicht nur zu einem Lernort, sondern auch zu einem Lebensraum, in dem die Kinder die Möglichkeit erhalten, sich entsprechend der vorhandenen Fähigkeiten und Bedürfnisse Wissen und Kompetenzen anzueignen, und diese auch im gemeinsamen Leben anzuwenden. Ein gemeinsames Lernen und Leben bedeutet ebenfalls für uns Lehrer ein verändertes Verständnis von Schule. Schüler können intensiver kennen gelernt werden und es können neue Erfahrungen der Zusammenarbeit mit Kollegen gemacht werden.

Das pädagogische Konzept der Ganztagsklassen

Ausschlaggebend für unsere Entscheidung, Ganztagsklassen zu gründen, waren die neuen pädagogischen Chancen und Möglichkeiten. Diese eröffnen sich im Hinblick auf die veränderte Rhythmisierung des Schulalltags, die Unterrichtskonzeption, die individuelle Förderung und das Verständnis von Schule als Lebensraum.

  • Rhythmisierung des Schulalltags

Unsere Kinder brauchen nicht nur Zeit zum Lernen und Üben, sondern auch Zeit zum Entspannen, Zeit zum Spielen, Zeit zum Bewegen, Zeit für Freunde. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit für eine veränderte Rhythmisierung des Schulalltags. Eine neue Zeitstruktur führt zu einem Qualitätszuwachs im Unterricht und außerunterrichtlichem Schulleben. Die auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmte Tageseinteilung ermöglicht Phasen von Anspannung und Entspannung.

  • Veränderte Unterrichtskonzeption

Aus der veränderten Rhythmisierung des Schultages ergibt sich eine veränderte Unterrichtskultur. Bildung, Erziehung und Betreuung greifen dabei ineinander. Das gemeinsame Leben, das stattfindet, beeinflusst auch das Lernen, so dass sich nicht nur die Qualität des Lernens steigert, sondern auch ein entspannteres Lernen möglich wird. Der mit dem Lernen verbundene Leistungsdruck sinkt durch die Entzerrung des Schultages.

Durch die veränderte Rhythmisierung erhalten unsere Schüler die Gelegenheit, ihr Lernen und Arbeiten mit Hilfe eines Arbeitsplanes selbstständig zu gestalten und zu organisieren. Dieser Arbeitsplan umfasst die fachspezifischen Inhalte, die auf den individuellen Lern- und Leistungsstand der Kinder abgestimmt sind.

Das Modell Ganztagsklasse eröffnet zudem die Möglichkeit, Fachunterricht, individuelle Förderung, pädagogische Zusatzangebote und erzieherische Arbeit stärker miteinander zu verbinden. Durch die Einbindung des Erziehers und die flexiblere Zeiteinteilung entwickelt sich ein neues Verständnis von individueller Förderung, das zu einer veränderten Übungspraxis führt und Hausaufgaben letztendlich überflüssig macht.

  • Schule als Lebensraum

Bei der Rhythmisierung des Schultages ist es wichtig, dass unterrichtsfreie Zeiten und Entspannungsphasen keine künstliche Verlängerung des Schultages darstellen, sondern für die Schüler attraktive, herausfordernde Lern- und Freizeitangebote beinhalten. Hierbei finden die unterschiedlichen Bedürfnisse, Interessen und Neigungen unserer Schüler Berücksichtigung. Es werden Anregungen für Spiel- und Freizeitformen, aber auch Entspannung und Erholung geschaffen. Das Einbeziehen unserer Schüler bei der Gestaltung und Realisierung des gemeinsamen Lebens fördert soziale Kompetenzen wie Mitbestimmung, Toleranz, friedliche Konfliktbewältigung und Respekt vor dem anderen.

Das gemeinsame Mittagessen trägt nicht nur zur gesunden Ernährung der Kinder bei, sondern bietet auch ein Gemeinschaftserlebnis.

 

 

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